VServer und Root-Server Vergleich
Will man sich abheben und eine schnelle Webseite betreiben, braucht man zwangsläufig einen schnellen Webserver wie ein vServer oder Root-Server. Was diese Server sind und können, beschreiben wir in diesem Artikel.
Was ist ein vServer?
Bei so genannten dedizierten Servern ist die Hardware der – sagen wir einmal – Flaschenhals für die Software. Pro Server kann nur ein Betriebssystem wie Linux oder Windows und nur ein Confixx (dient zur Verwaltung des Servers) installiert werden.
Bei einem virtuellen Server (vServer) wird die Leistungsgrenze softwareseitig realisiert. Wie bei dedizierten Servern auch, kann man beliebige Software installieren und man verfügt über die gleichen Zugriffsrechte.
Dafür kann man günstiger einsteigen und flexibel wachsen, da die Leistung RAM und CPU dank der VPS Server Technologie beliebig erweitert werden kann. Trotzdem!
Auf einer leistungsstarken Server Hardware, befinden sich mehrere virtuelle Server – sprich vServer! Das heisst im Klartext, es werden verschiedene vServer auf einem und demselben, physischen Server betrieben. Darauf gehe ich in einem weiteren, späteren Artikel detaillierter ein.
Bei einem vServer ist die Benutzer-Anzahl begrenzt. Zur Erinnerung: bei Shared Hosting (ab ein, zwei Euro im Monat zu haben) – ist die Benutzer-Anzahl nicht begrenzt! Hierzu findet Ihr auch einen Vergleichsartikel über die Webserver Nachbarn.
Bekannte und wenige Hosting-Nachbarn liebt Google & Co.
Google und andere Suchdienste bevorzugen wenige Hosting-Kunden auf dem gleichen Server. Wie im realen Leben! Lieber eine Familie in einem Einfamilienhaus als in einer Plattenbau Wohnung. Ich werte übrigens nicht, sondern stelle nur fest, was Google als wichtig erachtet!
Mit einem vServer bekommt ihr eine eigene, sogenannte öffentliche TCP-IP Nummer/Adresse wie z.B. 78.29.65.123.
So könnt ihr eure Webseite je nach Einstellung auch ohne URL www.Name.ch aufrufen. Die oben genannte TCP-IP Nummer im Browser eingeben und voilà.
Vorteile eines vServers
- Eigene öffentliche TCP-IP Adresse – Computer/Server Nummer
- Auswahl des Betriebssystems wie Linux, Ubuntu, RedHat, SuSE, Fedora oder Debian (je nach ISP)
- Confixx Panel für die Verwaltung des Webservers (je nach ISP andere Verwaltungstools)
- Tägliches Backup der Daten
- Zugesicherter Speicherplatz und RAM
- Modular und somit erweiterbar
- Geringer/e Kosten als eigene Server
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Was ist ein Root-Server?
Die Root Server werden eigentlich fälschlicherweise Root Server genannt, da die Original Root-Server für Namensauflösung zuständig sind (DNS).
Nun schauen wir locker und unauffällig darüber hinweg und sagen: Der Root-Server ist ein dedizierter Server. Als Dedizierter Host wird ein Host bezeichnet, der nur für eine Aufgabe bereitgestellt wird oder kurz; nur einem Kunden zugeordnet ist.
Die Root-Server bzw. Dedizierte Host kommen zum Einsatz wenn mehr Leistung als ein Shared Server, oder auch eine virtuelle Maschine bietet.
Vorteile eines Dedizierten Host (Root-Server)
- Meist eigenes Subnetz, inklusive Anmeldung bei Ripe.net
- Mehr Leistung als Shared-, oder virtuelle Maschinen
- Wird nur für einen Kunden bereitgestellt
- Spezielle Sicherungsmassnahmen und Verriegelung der Daten
- Freie Softwarewahl und Zugriffsrechte. Leider gibt es Anbieter die fälschlicherweise virtuelle Server auch Root-Server nennen. Wie oben beschrieben ist dies absoluter Quatsch.
Der richtige Provider wählen erspart Zeit, Nerven und Geld
Die richtige Wahl eines Shared Hosting Webservers, vServer oder Root-Server erspart nicht nur Ärger sondern auch Geld, Nerven und Zeit. Wenn man die folgenden Punkte beachtet, kann man Nerven und Geldbeutel schonen:
- Vertragslaufzeit
lieber keine Mindestlaufzeit. In den meisten Fällen sind jedoch 12 Monate üblich. Trotzdem, es gibt Provider ohne solche Vertragslaufzeiten. Wir haben z.B. auch ab/seit 15.7.09 mehrere Root-Server, sprich dedizierter Host und keine Mindestlaufzeit. Achtung: Keine Mindestlaufzeiten von mehr als 12 Monaten annehmen! - Haben Sie wirklich eigene Hardware?
Manch Anbieter bietet seine vServer so an, dass diese mit ‚echten’ dedizierten Servern verwechselt werden können. Auch aufgefallen ist uns die Tatsache, dass es sich bei Nichtnennung des Prozessor-Typs (INTEL oder AMD) sondern nur MHZ Zahl – um einen vServer und nicht Root-Server handelt. - Die Grösse eines Anbietersist nicht zu unterschätzen. Bei kleineren Unternehmen (im Internet Service Bereich) laufen Sie Gefahr, dass es das Unternehmen in ein, zwei Jahren nicht mehr gibt. Dieser Nachteil kann jedoch auch ein Vorteil sein. Ein kleines Unternehmen kann sich viel schneller an die Gegebenheiten und somit an den Markt anpassen. Die Dienstleistungen sind bei kleinen Unternehmen meist besser, als bei Grossunternehmen dies der Fall ist.
Nachdem wir uns nun mit dem vServer, dem Root-Server und der Wahl des richtigen Providers beschäftigt haben, wollen wir nun dem interessierten Laien die Möglichkeit bieten, mehr über Server und die Technik zu erfahren, quasi hinter die Kulissen zu blicken:
Der Server – das unbekannte Wesen?!
Im folgenden Abschnitt wollen wir nun ein wenig darauf eingehen, woher der Begriff „Server“ eigentlich stammt und was es damit auf sich hat. Die Bezeichnung kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Diener“, was seinem Einsatz in der Computerwelt doch ziemlich entspricht. Hier beschreibt er entweder ein Programm, die sogenannte Software im Rahmen des Client-Server-Modells oder den Rechner, also die Hardware, auf der die erwähnte Software läuft, selbst. Wir halten demnach fest:
Ein Server ist
- eine Software, die mit einem anderen Programm, nämlich dem Client (das englische Wort für Kunde), in Interaktion tritt. Sie gewährt ihm Zugriff zu bestimmten Dienstleistungen, auch Dienste genannt.
- eine Hardware, eben ein Computer, auf dessen System einer oder mehrere Server (in diesem Fall Software) läuft/laufen.
In der Fachsprache bezeichnet man die Server-Hardware auch als Host, aber dazu später mehr. In seiner Verwendung als Benennung für die Software gibt es keine weitere Alternative. Daher kann es für den Leser manchmal schwierig werden, zu erkennen, ob nun von der Hardware oder der Software die Rede ist, wenn im Text das Wort Server auftaucht. Oft lässt sich die Bedeutung nur aus dem Zusammenhang erschließen und sie wird dank eines fundierten Hintergrundwissens klar. Über letzteres verfügen natürlich oft nur Profis, was es gerade für Laien schwer macht, manchmal dem Fachtext zu folgen. Daher werden wir hier immer versuchen, deutlich zu machen, um welche der beiden Bedeutungen es sich gerade handelt.
Ein Begriff – viele Bedeutungen
Da der Begriff eben so viel- oder zumindest mehrdeutig ist, wollen wir im kommenden Abschnitt darauf näher eingehen.
Zu der Zeit als man die ersten Server programmierte, wurden die Rechner, die der Installation eine „Plattform“ boten, Host genannt. Damals war es noch keineswegs möglich, einen beliebigen Computer dafür zu verwenden. Vielmehr waren die Hosts ganz spezielle und sehr leistungsfähige Modelle, Großrechner eben. Sie füllten zum Teil ganze Räume und sind optisch sowie von ihrer Bedienbarkeit und Leistung her in keinster Weise mit dem zu vergleichen, was wir heute unter einem Server (Hardware) verstehen. Das verdanken wir der rasanten Entwicklung, die es auch Standardcomputern ermöglichte, bestimmte Serverleistungen bereitzustellen. Damit trat diese neue Technik ins Licht einer breiten Öffentlichkeit, nicht zuletzt auch deshalb, weil die nun dieser Öffentlichkeit, die allerdings nur den Computer wahrnahm, auch zugänglich war. So kam es dann auch, dass sich der Begriff Server von der ursprünglichen Bezeichnung für die Software auch auf die Hardware/den Host ausdehnte, auf dem das Programm lief. Diese Begriffserweiterung übernahm die Computer-Hardware-Werbung recht schnell und ähnlich verhielt es sich mit Fachzeitschriften. So gelangte die Bezeichnung in kurzer Zeit in die Umgangssprache und hat sich hier etabliert.
Diese Doppeldeutigkeit führt mittlerweile aber auch zu Verwirrungen, explizit dann, wenn Laien ohne fundiertes Fachwissen sich mit dem Thema beschäftigen und „Server“ in einer Form verwendet wird, die für sie eben nicht eindeutig zuzuordnen ist. Ob es sich dann um einen Hard- oder Softwareaspekt dreht, ist dann nicht immer ersichtlich.
Hintergründe zu den Bezeichnungen: wie sich „Host“ und „Server“ entwickelt haben
Die Benennung Host wird schon lange in der EDV verwendet und findet ihren Ursprung in den 1960 er Jahren. Hier stand sie in engem Zusammenhang mit Großrechnern und der mittleren Datentechnik sowie den dort gebräuchlichen Time-Sharing- oder Mehrbenutzer-Betriebssystemen. All diese Systeme sind hochkomplex gegliedert und basieren im Grunde auf einer Zentraleinheit, die man eben auch Host nennt und die die „Intelligenz“ des Systems beherbergt, und den Terminals, die bloß als Benutzerendgeräte an den jeweiligen Arbeitsplätzen zum Einsatz kommen, indem sie hier zur Eingabe und Ausgabe der Daten dienen. Sie sind quasi das Medium zwischen Benutzer und System und verfügen daher nicht wie der Host über einen Zugriff auf die „Intelligenz“, sondern sind eher „dumm“.
Der als Synonym für Host benutzte Begriff Server ist etwas jünger und entstammt dem Sektor der Personal Computer und den Betriebssystemen wie Banyan Vines, Mac OS, Netware oder Unix. Mit dem Ende der 80 er Jahre als die Vernetzung der besagten Rechnerklasse praktisch überall verbreitet war, wollte man sich abgrenzen zu den bereits bestehenden hostbasierten Architekturen und suchte nach einer alternativen Bezeichnung. So hielt der Begriff „Server“ Einzug und konnte sich neben „Host“ durchsetzen. Als stellvertretendes Bespiel sei an diesem Punkt der dedicated NetWare Server erwähnt. Die auf der Basis von Personal Rechnern aufbauenden Architekturen kennen im Gegensatz zu den oben genannten Systemen keine „intelligenten“ Hosts, die den „dummen“ Terminals „überlegen“ sind. In diesem Falle nämlich sind alle Komponenten mehr oder weniger gleich „intelligent“. In diesem Zusammenhang werden Rechnersysteme – sowohl Hard- als auch Software –, die im Prinzip anderen externen Systemen Leistungen jeglicher Art zur Verfügung stellen, mittlerweile „Server“ genannt. Im Umfeld von Unix ist zum damaligen Zeitpunkt die Abgrenzung sichtbarer. Bei Unix nämlich werden (hauptsächlich grafische) Workstations, Workstations-Betriebssysteme sowie die Software von den oft konsolenbasierten Servern und den Server-Betriebssystemen mit der entsprechenden Software differenziert. Diese Differenzierung herrscht allerdings vor allem in der Fachwelt. Umgangssprachlich sind beide Ausdrücke gebräuchlich und im Grunde und in Verbindung mit Hardware ohne Bedeutungsunterschied.
Der Server als Benennung für eine Software / das Client-Server-Konzept
Als Server oder Anbieter bezeichnet man ein Programm, das einen bestimmten Dienst, eben einen Service, offeriert. Handelt es sich zum Beispiel um das Client-Server-Modell, so kann hier ein anderes Programm, das als Kunde (Client) verstanden wird, diesen angebotenen Dienst in Anspruch nehmen. Dabei ist es möglich, dass Clients und Server als Programme sowohl auf unterschiedlichen Rechnern als auch auf ein und demselben Rechner laufen. In jedem Fall ist der Server immer in Erwartungshaltung, das heißt, er ist in Bereitschaft, falls der Client „Kontakt aufnehmen will“, sprich einen Dienst nutzen möchte. Der Server reagiert dann auf die entsprechende Anfrage des Clients, indem er den gewünschten Dienst zur Verfügung stellt. Wie die Kommunikation zwischen Client und Server stattfindet, in welchem Format sie abläuft, der Aufruf des Servers und die Bedeutung der transportierten Daten – all das wird in sogenannten Protokollen festgeschrieben und die sind für jeden einzelnen Dienst individuell genau festgelegt. Dieses Konzept kann natürlich beliebig ausgebaut werden und funktioniert auch innerhalb einer ganzen Gruppe von Servern, die wiederum eine Reihe von Diensten anbietet. Aktuelle Beispiele sind hier Mail-Server, (erweiterter) Web-Server, Applikations-Server, Datenbank-Server.
Die Theorie ist das eine, die Praxis das andere und in letzterer hat es sich eingebürgert, Server in der Regel gesammelt auf einem bestimmten Rechner laufen zu lassen. Diese Rechner nennt man dann selber Server. Auch da gelten die Beispiele wie Mail-Server, (erweiterter) Web-Server, Applikations-Server, Datenbank-Server.
Der Server als Synonym für Hardware
Die Bezeichnung „Server“ wird gebraucht, wenn es sich
- um einen Rechner handelt, der als Hardware Server-Software oder Gruppen von Server-Programmen beherbergt, die elementare Dienste anbieten. Dazu zählen etwa Mailserver, Webserver oder Applikationsserver.
- um einen Computer dreht, dessen Hardware ausgelegt ist für ganz spezielle Serveranwendungen. Das kann unter anderem durch Leistungsschwerpunkte wie einen hohen I/O-Durchsatz, großen Arbeitsspeicher, viele CPUs und eine hohe Zuverlässigkeit, zugleich aber eine weniger hochwertige Grafikleistung geschehen.
Ausserdem nennt man auch eine Serverfarm, ein Server-Rack oder einen Bladeserver einfach nur „Server“.
Zu den wichtigsten Tätigkeiten im Umfeld eines Servers gehört seine Überwachung und Wartung. Jedes Unternehmen, das mit Servern arbeitet, sollte darauf großen Wert legen. Zur Vereinfachung gibt es dafür die Netzwerküberwachungssysteme.
Der simpelste Fall in Sachen Server ist der, dass auf dem Host nur eine Server-Software läuft. Sollte dabei die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Hosts nicht genügen, um den Anforderungen der Software zu entsprechen, können auch zusätzliche Hosts dazu genommen und zu einem Verbund zusammen geschalten werden. Diese „Gemeinschaft“ nennt man auch Computer-Cluster.
Dahinter steht ein einfaches Prinzip. Auf jedem der zum Cluster gehörenden Hosts wird eine spezielle Software installiert, die die Hosts gegenüber dem Client wie einen Host erscheinen lassen. Der Client kommuniziert quasi dennoch mit ausschließlich „einem“ Host. Welcher Host in diesem Gefüge welchen Part übernimmt, ist dem Benutzer, der über seinen Client mit dem Server in Kontakt steht, nicht bekannt. Das wäre und ist aber auch nicht nötig. Das Prinzip des Servers nennt man dann Verteiltes System. Es gibt aber auch den Umkehrfall, das Gegenteil zum eben erklärten System. Das tritt dann ein, wenn auf einem sehr leistungsfähigen Host gleich mehrere Software-Server anzutreffen sind. Auch hier hat der Benutzer keine Ahnung, dass im Grunde viele einzelne Dienstleistungen von einem einzigen Host aus gehen und von diesem abgewickelt werden. Beide Formen bezeichnet man als virtuelle Server, die auf unterschiedliche Weisen visualisiert werden können.
Der Host an sich
Da wir nun eine ganze Weile auf den Server (-Begriff) eingegangen sind, widmen wir uns nun noch abschliessend und explizit dem Host in einer kurzen Abhandlung. Als Host, was aus dem Englischen stammt und so viel wie Gastgeber, Wirt oder Veranstalter bedeutet, bezeichnet man ein Rechnersystem samt seines Betriebssystems, das in ein Rechnernetz eingebunden ist. Dieses System bedient Clients oder beherbergt Server. In der Geschichte stand „Host“ anfangs für einen Mehrbenutzer-Computer mit Software. Dieser Rechner lieferte Rechenleistungen für Computerterminals. In den 1980 er Jahren stürmten dann Rechnernetze auch jenseits des Business-Bereichs in den Alltag der Menschen und so etablierte der Begriff sich bald schon als Ausdruck für in ein Rechnernetz eingebundene Computer, die dann Dienstleistungen für kleinere Systeme zur Verfügung stellten. Über die komplexen und undurchsichtigen Betriebssysteme von Rechnern hinaus können auch ganz andere Systeme wie die von Netzwerkgeräten, zum Beispiel Router oder Druckserver, als Host dienen. Jedes System, das mit Hilfe des Dynamic Host Configuration Protocols (DHCP) seine Netzwerkkonfiguration bezieht, ist meistens der Host eines DHCP-Clients.
Die nötige Hardware
Der „Job“ als Host ist anstrengend, da er keine Pausen kennt und die Hardware rund um die Uhr fordert. Sie läuft nämlich 24 Stunden, sieben Tage in der Woche, um immer verfügbar zu sein. Weil die Hosts von Servern also permanent in Betrieb sind, müssen bei den besagten Rechnern solche Komponenten verwendet werden, die dieser Belastung auch längerfristig standhalten.
Für den Dauerbetrieb eignen sich nicht alle Teile, doch zu den strapazierfähigsten zählen SAS- anstatt der SATA-Festplatten. Ausserdem gehören RAIDs zum Standard und auch Hauptprozessoren und redundante Netzteile sind häufig anzutreffen. Wer sich jetzt fragt, auch welchem Rechner Host von Servern betrieben werden können, dem kann man ganz klar und einfach antworten: auf so ziemlich jedem. Rechenzentren verfügen in der Regel über Computer im 19″-Format (19 Zoll breit, 1,75 Zoll hoch). Der Vorteil dieser Dimensionen ist, dass sie in ein genormtes 19″-Rack passen und man mit ihnen so den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen kann. Andere Formate sind die Bladeserver.
Die virtuellen Hosts
Wir hatten die Bezeichnung der virtuellen Hosts ja bereits angesprochen und gehen hier noch einmal etwas detaillierter darauf ein. Das Konzept dieser Art von Host kommt im Großrechnerbereich schon seit geraumer Zeit zum Einsatz. An der Spitze der Bewegung stand in den 1960 er Jahren IBM. Es folgten auf PCs basierende, emulierte Virtuelle Maschinen, bei denen VMware 1999 der Vorreiter war. Erst seit diesem Durchbruch ist es überhaupt möglich, PC-Hardware derart leistungsfähig zu machen, dass auf einem Rechner mehrere virtuelle Maschinen abgebildet werden konnten.
Einsatzgebiete der virtuellen Hosts
Verwendung finden die virtuellen Hosts vor allem, wenn eine einzelne Maschine mehrere Dienste anbieten soll, die dann auch noch alle ihr eigenes Betriebsumfeld beanspruchen. Die virtuellen Hosts ermöglichen es, schnell und problemlos auf neue und leistungsfähigere Hardware umzusatteln sowie virtuelle Hosts mit ihren Servern auf andere Maschinen umzulagern.
Der Betrieb von virtuellen Hosts
Wie virtuelle Hosts betrieben werden, kann man in zwei Kategorien unterteilen. Zum einen gibt es die virtuellen Hosts auf der Basis von Betriebssystemen (a) und zum anderen die auf der Basis von Emulation (der Emulator ist in der Computersprache ein System, das ein anderes in einigen Punkten nachbildet) (b).
Zu (a):
Die auf der Basis von Betriebssystemen laufenden Hosts funktionieren folgendermaßen. Ein Gastgeber-Betriebssystem bietet ähnlich einem Wirt mehrere Gastgeber-Betriebssystem-Umgebungen, die jedoch alle voneinander abgetrennt sind. Man kann jeweils nur über das Gastgeber-Betriebssystem auf diese Hardware zugreifen. Man kann sich das vorstellen wie ein Hotel, das seine Zimmer vermietet und man gelangt nur durch den passenden Schlüssel in das gewünschte Zimmer.
Zu (b):
Bei den Hosts auf Basis der Emulation werden alle Systemaufrufe auf der Hardware-Ebene oder die gesamte Hardware-Architektur (inkl. CPU und Speicherzugriffen etc.) vom Gastgeber-System emuliert, also nachgebildet. Zu den klassischen Emulatoren gehört aus der Sicht des Gastgebers ein ganz reguläres Programm. Damit ist es machbar, auf PCs die Software für Palm Handhelds auszuprobieren, alte C64-Software einzusetzen oder ein komplettes x86-Windows-System auf einem PowerPC-Apple- oder HP-Unix-Rechner laufen zu lassen.
Empfehlungen
Wer eigene Erfahrungen sammeln konnte – her damit.

Sehr guter Artikel dieser Artikel ist sehr ausführlich und vorallem
für Leute die noch nicht viel mit Servern zu tun hatten, als Hilfe
zur Wahl eines Anbieters, tauglich. Kenne eure empfohlenen Hosting
(vServer) Anbieter zwar nicht aber muss sagen dass mein ISP
(www.bomm.ch) günstiger ist und ich noch nie Probleme mit meinen
vServern hatte. Ihn würde ich für eure Empfehlungen vorschlagen.
Freundliche Grüsse Mario
Vielen Dank Mario. Leider können wir nur unseren Kunden, die auch eine Webentwicklung oder Webdesign bestellen, private Webserver anbieten, da wir kein reines Hosting Unternehmen sind. Empfehlen können wir auch sehr die Hetzner Server. Manchmal ist es jedoch nicht gewünscht, dass die Webserver in Deutschland stehen, schon wegen den ‘Abmahnungs-Fluten’, die das deutsche Recht betreffen. Nachtrag; Andrea hat eine sehr gute Webseite angegeben. Unter server-expo.de findet Ihr eine Vergleichsliste. Gruss, Webmin
Hallo Ein wirklich ausführlicher und guter Artikel über vServer und
Rootserver. Auch wenn Laien nicht immer alles verstehen – so glaube
ich. Gruss Peter
Wirklich bemerkenswerter und aufschlussreicher Artikel, wurde
direkt mal meinen Public Bookmarks hinzugefügt. Plant ihr eventuell
auch weitere Werbemaßnahmen für eure eigene Produkte?
Beispielsweise Partnerprogramme o.ä.? Würde mich über eine
eventuelle Werbekooperation freuen. Lg Marc
Hi Marc, wir planen zur Zeit einiges und ich habe deine Daten gespeichert und schreibe dich an. Gruss Marcel
Wirklich ein sehr guter und vor allem sehr ausführlicher Artikel zum Thema Server-Typen. Ich konnte mir einen klaren Überblick beschaffen!
Gut gemacht – weiter so!